Handwerkersoftware für Fliesenleger: vom Aufmaß zum Angebot und zur Rechnung.

Badrenovierung, Küchenboden oder größere Baustelle: Mit MakeMyWork bleiben Kunde, Aufmaß, eigene Leistungen, Angebot, Termine, Stunden, Materialbelege und Rechnung am selben Projekt. Erfasse vor Ort und arbeite im Büro mit den geprüften Daten weiter.

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Das Aufmaß gehört zum Auftrag – nicht auf einen losen Zettel.

Ein Fliesenauftrag besteht aus unterschiedlichen Flächen, Abzügen und Leistungen. Wenn Maße auf Papier stehen, Preise in Excel und Kundendaten in einer dritten App, beginnt beim Angebot die Suche erneut. MakeMyWork verbindet diese Arbeitsschritte in einer Projektakte.

Boden- und Wandflächen erfassen

Halte Flächen, Längen und Abzüge getrennt und nachvollziehbar am Projekt fest. Du prüfst die erfassten Werte, bevor du sie für ein Angebot verwendest.

Eigene Leistungen kalkulieren

Hinterlege beispielsweise Untergrundvorbereitung, Abdichtung und Verlegung mit deinen Einheiten und Preisen. Quadratmeter und laufende Meter bleiben getrennte Positionen.

Baustellentage planen

Plane Termine und Mitarbeiter am Auftrag. Bekannte Betriebsferien, Feiertage und Zeitvorgaben müssen berücksichtigt werden; Trocknungszeiten bestimmst du fachlich selbst.

Stunden und Material dokumentieren

Erfasse Arbeitszeiten, Baustellenfotos und Materialbelege während der Ausführung. So liegen die Informationen für die spätere Abrechnung im selben Betriebsablauf vor.

Ein Fliesenauftrag in vier Arbeitsschritten

  1. Kunde, Räume und Aufmaß im Projekt erfassen
  2. Mengen, Leistungen und Preise für das Angebot prüfen
  3. Nach Zusage Ausführung, Team und Baustellentage planen
  4. Arbeit dokumentieren und aus dem Vorgang abrechnen

Praxisbeispiel: eine Badwand kalkulieren

Eine 4,00 m breite und 3,00 m hohe Wand enthält eine Tür mit 0,90 m × 2,00 m. Die geometrische Nettofläche beträgt 12,00 m² − 1,80 m² = 10,20 m².

  • Wandfläche und Türabzug getrennt erfassen und die Einheiten prüfen.
  • Die vereinbarte Abrechnung prüfen: Übermessungsregeln können von der geometrischen Nettofläche abweichen.
  • Passende eigene Leistungen auswählen, zum Beispiel Untergrundvorbereitung und Fliesenverlegung; Preise selbst festlegen.
  • Sockelleisten in laufenden Metern getrennt von Flächen in Quadratmetern kalkulieren.
  • Verschnitt und Materialbedarf separat fachlich bestimmen; 10,20 m² ist keine automatische Bestellmenge.
  • Angebot vor dem Versand prüfen und nach Zusage Termine, Team und Dokumentation am Projekt weiterführen.

Nächste Arbeitsschritte

Welche Software braucht ein Fliesenleger im Alltag?

Für einen kleinen Fliesenlegerbetrieb zählt vor allem, ob Aufmaß, Angebot und Ausführung zusammenpassen. Die Fläche einer Wand ist eine Menge; die angebotene Leistung beschreibt, was zu diesem Preis enthalten ist. Untergrundvorbereitung, Abdichtung, Verlegung und Sockelleisten können unterschiedliche Einheiten haben und sollten im Angebot verständlich getrennt sein.

Das Aufmaß liefert die geometrischen Daten. Verschnitt, Übermessung von Öffnungen und vertragliche Abrechnungsregeln ergeben sich daraus nicht automatisch. Prüfe, welche Regeln für deinen Auftrag vereinbart sind, und passe Mengen und Positionen entsprechend an. MakeMyWork unterstützt die Erfassung und Weiterverwendung; die fachliche Entscheidung bleibt bei dir.

Mit deinen eigenen Leistungs- und Preisstammdaten erstellst du wiederkehrende Angebotspositionen. Für ein neues Bad musst du die Kundenadresse und bereits geprüfte Mengen nicht in jeder Phase erneut erfassen. Vor dem Versand kontrollierst du Leistungsumfang, Mengen, Einheiten, Einzelpreise und die Gesamtsumme.

Bei der Auftragsplanung kommen Ausführungstage, Mitarbeiter und andere Baustellen hinzu. Reserviere die tatsächlichen Arbeitstage und berücksichtige bekannte Unterbrechungen. Ein Kalender ersetzt keine fachliche Entscheidung über Untergrund, Material oder notwendige Trocknungszeit.

Während der Ausführung helfen Fotos und Notizen, den Projektverlauf festzuhalten. Arbeitszeiten und Materialbelege ergänzen die Unterlagen. Änderungen oder zusätzliche Leistungen sollten eindeutig dokumentiert und mit dem Kunden geklärt werden, bevor sie abgerechnet werden.

Am Ende verwendest du die vorhandenen Kunden- und Projektdaten für die Rechnung. Offene Posten und Fälligkeiten bleiben sichtbar. Für die Buchhaltung stehen Belege und Exporte zur Verfügung; eine produktiv freigegebene DATEV-Direktanbindung wird hier nicht zugesagt.

Häufige Fragen zu Handwerkersoftware für Fliesenleger

Welche Handwerkersoftware ist für Fliesenleger geeignet?

Achte auf einen zusammenhängenden Ablauf aus Aufmaß, eigenen Leistungs- und Preisstammdaten, Angebot, Projektplanung, Dokumentation und Rechnung. MakeMyWork verbindet diese Bereiche für kleine und größere Handwerksbetriebe.

Kann ich ein Aufmaß für Fliesenarbeiten erfassen?

Ja. Du kannst Flächen, Längen und Abzüge am Projekt erfassen. Geometrische Mengen müssen anschließend gegen die vereinbarten Abrechnungsregeln geprüft werden.

Berechnet die Software automatisch Verschnitt oder VOB-Abzüge?

Aufmaß und Angebotsmengen müssen fachlich geprüft werden. Eine automatische, für jeden Vertrag gültige Verschnitt- oder VOB-Berechnung wird nicht zugesagt.

Kann ich eigene Quadratmeterpreise und laufende Meter verwenden?

Ja. Du hinterlegst deine eigenen Leistungen mit passenden Einheiten und Preisen. Prüfe die Zuordnung und die Mengen vor dem Versand des Angebots.

Kann ich MakeMyWork auf der Baustelle und im Büro nutzen?

MakeMyWork ist auf Smartphone, Tablet und Desktop nutzbar. Für die vollständige Nutzung der Cloud-Funktionen benötigst du eine Internetverbindung.

Wie kann ich prüfen, ob die Software zu meinem Betrieb passt?

Teste MakeMyWork 30 Tage ohne Zahlungsdaten. Lege zuerst einen Beispielkunden und ein Projekt an und gehe vom Aufmaß über das Angebot bis zur Rechnung durch deinen eigenen Ablauf.